Massivholz lebt mit der Raumfeuchte; ideal sind 40 bis 60 Prozent. Pflanzenöle und Bienenwachs nähren, schließen Poren nicht hermetisch und lassen Reparaturen zu. Vermeide Silikonpolituren, die spätere Aufarbeitungen erschweren. Entferne Wasserflecken sanft, arbeite in Faserrichtung, trage dünne Schichten auf und poliere erst nach dem Durchtrocknen. So bleibt die Haptik warm, die Oberfläche belastbar und die Patina ehrlich.
Stahl und Gusseisen profitieren von trockener Lagerung und einer dünnen Schutzschicht aus Wachs oder neutralem Öl. Leichten Rost mit feiner Wolle und milder Säure, etwa fünfprozentiger Zitronensäure, lösen, danach neutralisieren und versiegeln. Bei Messing nur sanft polieren, sonst verschwinden gewollte Alterungstöne. Schrauben regelmäßig überprüfen, Kontaktkorrosion vermeiden und aggressive Reiniger meiden, die Schutzschichten zerstören und Emissionen erhöhen.
Bezüge regelmäßig absaugen, Flecken frisch mit lauwarmem Wasser und enzymatischen, farbechten Mitteln behandeln. Direkte Sonne bleicht Fasern, daher Vorhänge oder UV-Schutzfolien nutzen. Abnehmbare Hüllen kalt waschen, liegend trocknen, um Formverlust zu verhindern. Natürliche Fasern wie Wolle oder Leinen bevorzugen, weil sie langlebig, reparierbar und angenehm klimaregulierend sind. So vermeidest du Mikroplastik und erhältst die Lebendigkeit deiner Polsterlandschaft.
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